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Holzpreise und Konditionen

Holzpreise

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Die Holzpreise haben sich seit 2022 insgesamt positiv entwickelt. Gleichzeitig zeigen die vergangenen Jahre, wie stark Stürme und Borkenkäferereignisse den Markt beeinflussen und zu deutlichen Preisschwankungen führen.

Für unsere Mitglieder ist eine verlässliche Marktinformation entscheidend. Änderungen bei Holzpreisen und Konditionen der Großabnehmer erhalten sie umgehend per Rundschreiben – überwiegend per E‑Mail, auf Wunsch auch per Post. Preise kleinerer Abnehmer und spezielle Sortimente können jederzeit im WBV‑Büro erfragt werden.

Die maßgeblichen Sägeholzpreise werden von den Forstwirtschaftlichen Vereinigungen der Oberpfalz und Niederbayern gemeinsam mit den Großsägewerken verhandelt. Diese Vereinbarungen bilden zugleich die Grundlage für die Konditionen der Kleinsägewerke. Für stabile und faire Preise ist eine gebündelte Vermarktungsmenge der forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse entscheidend – und damit die starke Beteiligung unserer Mitglieder.

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Langholz

Die Region ist traditionell von der Langholzproduktion geprägt, die über viele Jahrzehnte nahezu ausschließlich betrieben wurde. Heute gestaltet sich die Vermarktung von Langholz jedoch deutlich anspruchsvoller, da die Absatzmöglichkeiten eingeschränkt sind.

Aus logistischen Gründen können wir ausschließlich vollständige Lkw‑Ladungen übernehmen. Damit dies zuverlässig möglich ist, ist eine Waldvermessung durch den Waldbesitzer erforderlich.

Bitte stimmen Sie Langholz‑Einschläge und -Lieferungen im Vorfeld unbedingt mit dem WBV‑Büro ab, um eine reibungslose und marktgerechte Abwicklung sicherzustellen.

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Fixlängen

Unsere Hauptverkaufsbaumarten sind Fichte, Tanne und Waldkiefer. Beachten Sie beim Holzeinschlag immer die aktuellen Aushaltungskonditionen der einzelnen Abnehmer, welche Sie den WBV-Rundschreiben entnehmen können.

Bei weiteren Baumarten wie zum Beispiel Strobe können Sie sich über die aktuellen Absatzmöglichkeiten beim WBV-Büro informieren.

Bitte lagern Sie Fichte/Tanne und Waldkiefer getrennt, ebenso die unterschiedlichen Längen. Dies erleichtert die Abfuhr und sorgt für eine reibungslose Vermarktung.

Für detailliertere Auskünfte können Sie sich jederzeit an unser WBV-Büro wenden.

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Güteklassen-Sortierung

B/C - frisch, gesund, ohne Verfärbung 

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Käfer / CX / CK - Fraßgänge sichtbar, Muttergänge bis beginnender Larvenfraß, beginnende oberflächliche Verfärbung (Bläue), Rinde überwiegend fest, nicht stammtrocken

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D - starke Verfärbung, Hartfäule, Fällschäden und bedingt Risse, viele Äste, bedingt sägefähig, Lineatusbefall

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IL / NSF - nicht sägefähiges Holz (weichfaul, Risse über ganzen Stammquerschnitt, Bruch, Knicke, Bockkäfer- und Holzwespenbefall)

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No Go´s

Bitte achten Sie bei der Bereitstellung von Holzpoltern darauf, keine vom Bockkäfer oder der Riesenholzwespe befallenen Stämme einzulagern. Diese Insekten verursachen erhebliche Qualitätsverluste und können sich im Sägewerk stark ausbreiten.

Werden in einem Polter dennoch Fraßlöcher festgestellt, müssen die betroffenen Stämme markiert und zurückgelassen werden. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Erkennungsmerkmale:

  • Bockkäfer – ovale Einbohrlöcher, ca. 4–5 mm

  • Riesenholzwespe – runde Einbohrlöcher, ca. 3–4 mm

Weitere Informationen zu diesen Holzschädlingen finden Sie bei der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft.

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Werksvermessung und -sortierung

Die Werksvermessung in größeren Sägewerken unterliegt klar definierten Richtlinien. Als zentrale Grundlage dienen dabei die RVR und die RVWV, die Sie über die unten aufgeführten Links einsehen können.

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RVR

Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel in Deutschland

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RVWV

Rahmenvereinbarung für die Werksvermessung von Stammholz

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